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Straußenfarn, Trichterfarn, Becherfarn - Matteuccia struthiopteris

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Straußenfarn

Deutsche Namen: Matteuccia struthiopteris

 

Botanischer Name: Straußenfarn, Trichterfarn, Becherfarn, Europäischer Straußenfarn

 

Familienname: Woodsiaceae, Straußenfarngewächse, Trichterfarngewächse

 

Beschreibung und Aussehen

Namenserklärung: Das Wort struthiopterus bedeutet straußflügelig und bezieht sich auf die Wedel vom Straußenfarn

 

Herkunft: Der Straußenfarn ist in Mittel- und Nordeuropa sowie in Asien beheimatet, dort in feuchten Wäldern, Talwäldern und an Bach- und Flussrändern

 

Wuchs: Mittlere Höhe vom Trichterfarn betärgt 80cm, straff aufrechter Wuchs, stark wüchsig, über unterirdische Rhizome/Ausläufer vermehren, kann im Garten zur Plage werden, ggf. eine Rhizomsperre verwenden

 

Laub: Wedel, Farbe olivgrün bis frischgrün, gefiedert, lanzettlich, trichterförmig, aufrecht, grüne Wedelstiele, Trichterfarn ist sommergrün, die Wedel vom Straußenfarn werden im Herbst braun und halten teilweise bis zum Neuaustrieb im Frühjahr

 

Blüte: Der Straußfarn blüht nicht, Farne vermehren sich über Sporen, sehr zierende Sporen-Wedel im Winter

 

Frucht: Der Becherfarn bildet keine Früchte aus, die Vermehrung erfolgt über den sogenannten Generationenwechsel

 

Standort: Der Straußenfarn mag den halbschattigen bis schattingen Standort, frischen bis feuchten Boden, nicht zu trocken, gut durchlässig, hoher Humusbedarf, keine Staunässe im Winter, Trichterfarn ist gut anpassungsfähig, bei ausreichender Feuchtigkeit auch an sonnigen Standorten möglich, Luftfeuchte und Kühle liebend,

 

Lebensbereiche: G 2-3 hs-sch (Gehölz; frisch bis feucht; halbschattig bis schattig), GR 2-3 hs-sch (Gehölzrand; frisch bis feucht; halbschattig bis schattig)

 

Verwendung: In schattigen Lagen zwischen Gehölzen, Sträuchern und anderen stark wüchsigen Schattenstauden, an Bachläufen und Teichufern, Trichtpasst sehr gut zu Azaleen, Rhodendren, Eisenhut, Geißblatt, Feuer-Wolfsmilch und anderen Farnen, als Flächendecker gegen Wurzelunkräuter im Schatten, benötigt gleich stark-wüchsige Partner

 

Pflanztipps: 2 bis 5 Straußenfarn-Pflanzen pro Quadratmeter pflanzen, Pflanzabstand 60 bis 80cm, in kleinen Trupps von 3 bis 10 Becherfarn-Pflanzen oder in größeren Gruppen von bis zu 40 Straußfarn-Pflanzen

 

Pflege: Straußenfarn ist leicht zu pflegen, Rückschnitt der Sporen-Wedel und braunen Wedel im Frühjahr vor dem Laubaustrieb, möglichst viele Jahre am selben Standort belassen, Trichterfarn nicht im Herbst zurück schneiden, sehr guter Winterschmuck und Winterschutz dadurch möglich, Dünge- und Kompostgabe im Frühjahr und im Sommer

 

Hinweise: Bei zu trockenem Standort werden die Wedel vom Becherfarn braun, Straußenfarn ist eine geschützte, heimische Wildstaude, wertvolle Wildstauden, Rote Liste: 2 bis 3,

 

Vermehrung: Straußenfarn ist über Teilung des Wurzelgeflechts im Herbst bis Frühjahr leicht zu vermehren

 

Besondere Arten und Sorten: Matteuccia pensylvanica (Amerikanischer Straußenfarn, Höhe bis 150cm, imposante Farn-Pflanze, sonst wie Matteuccia struthiopteris

Bilder vom Straußenfarn, Trichterfarn, Becherfarn - Matteuccia struthiopteris

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Stand 19.08.2017