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Japan-Berggras, Japangras, Japanwaldgras - Hakonechloa macra

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Japan-Berggras

Deutsche Namen: Japan-Berggras, Japangras, Japanwaldgras, Japanisches Berggras, Japanisches Waldgras

 

Botanischer Name: Hakonechloa macra

 

Familienname: Süßgräser, Poacea

 

Beschreibung und Aussehen

Herkunft: Das Japan-Berggras (Hakonechloa macra) stammt aus Japan, dort in lichten Wäldern und feuchten Waldsäumen

 

Wuchs: Das Japanische Berggras oder Japangras erreicht eine Höhe von 40 bis 60cm, bogig, überhängend, aufrechte Stängel, ausladend, horstartiger Wuchs, über Rhizome langsam verbreiternd, sehr zierend, dekorativ, elegant und auffällig, das Japanwaldgras ist schwach wüchsig, später Austrieb im Frühjahr

 

Laub: Blätter, Farbe frischgrün bis hellgrün, einfach, lanzettlich, lang, dünn, glatt, das Japanische Berggras hat eine gelbliche Herbstfärbend, im Spätherbst färbt das Japangras bronzefarben, Hakonechloa macra ist sommergrün

 

Blüte: Das Japangras hat eine Blütezeit von August bis Oktober, grünlich-braune Rispen, etwas versteckt unter den Blättern, bogig überhängend, klein und unscheinbare Blüte hat das Japan-Berggras

 

Frucht: Unscheinbare Rispen

 

Standort: Das Japan-Waldgras benötigt einen halbschattigen bis absonnigen Standort, frische bis feuchte Böden, locker, tiefgründig, nährstoff- und humusreich, gut drainiert, keine Staunässe, Hakonechloa macra ist gut anpassungsfähig an den Standort, kalkmeidend, leicht saurer Boden ist ideal

 

Lebensbereiche: G 2-3 hs (Gehölz; frischer Boden bis feuchter Boden; halbschattig), GR 2-3 hs (Gehölzrand; frischer Boden bis feuchter Boden; halbschattig), St 2 abs (Steinanlagen; frischer Boden; absonnig), Fr 2-3 abs Freifläche; frischer Boden bis feuchter Boden; absonnig)

 

Verwendung: Das Japanische Waldgras passt perfekt zu Japan-Pflanzungen und Asiatischen Ziergärten, unter und zwischen Gehölzen wie z.b. Rhodendreon und Azaleen, Pflanzpartner sind Traubenlilie, Schwarzer Schlangenbart, Farne und Funkien, in frischen Lagen eines Steingartens, als Trogbepflanzung, in der Grabgestaltung, Schnittpflanze in der Floristik, Einfassungspflanze an Wegesrändern

 

Pflanztipps: 4 pro 6 Japan-Berggras-Pflanzen pro Quadratmeter pflanzen, Pflanzabstand 40 bis 60cm, möglichst in Einzelstellung oder in Tuffs von 5 bis 10 Japangras-Pflanzen pflanzen, das Japanische Berggras (Hakonechloa macra) treibt sehr spät im Frühjahr aus, sodass dieses in Kombination mit Frühjahrsblühern wie Traubenhyazinten, Narzissen oder Blausternen zu pflanzen ist, eine Frühjahrspflanzung ist aufgrund der anfänglich schlechten Winterhärte zu empfehlen

 

Pflege: Das Japan-Berggras ist im Frühjahr zurück zu schneiden, nicht im Herbst da die Blätter Winterschutz geben, bei starken Frösten ist ein Winterschutz durch Reisig empfehlenswert, einmalige Volldüngergabe im Frühjahr gleichzeitig zum Austrieb, ansonsten ist das Japangras leicht zu pflegen

 

Hinweise: Ziergras mit toller Blattwirkung in Staudenrabatten, in asiatischen Pflanzungen ein Muss, Winterschutz empfehlenswert

 

Vermehrung: Das Japan-Berggras bzw. Hakonechloa macra ist durch Teilung im Frühjahr zu vermehren

 

Besondere Arten und Sorten: Hakonechloa macra 'All Gold' (Gelbes Japan-Berggras), Hakonechloa macra 'Aureola' (Buntes Japan-Berggras mit gelb-grünes Blättern), Hakonechloa macra 'Naomi' (Buntes Japan-Berggras mit gelb-grünem Laub)

Japan-Berggras, Japangras, Japanwaldgras - Hakonechloa macra

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Stand 23.05.2017