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Wurzelunkräuter

Allgemeines zu Wurzelunkräuter

Wurzelunkräuter nach deutschen Namen

  • Acker-Kratzdiestel
  • Ackerschachtelhalm
  • Ackerwinde
  • Disteln
  • Giersch
  • Große Brennesel
  • Huflattich
  • Löwenzahn
  • Quecke

Wurzelunkräuter nach botanischen Namen

  • Aegopodium podagraria
  • Agropyron repens
  • Asterales
  • Cirisium arvense
  • Convolvulus arvensis
  • Equisetum arvense
  • Taraxacum officinale
  • Tussilago farfara
  • Urtica dioica

Bitte beachten Sie, dass diese Listen nur einen Teil der in Deutschland vorkommenden Wurzelunkräuter aufzeigen.

Was sind Wurzelunkräuter?

Es gibt zwei große Gruppen von Unkräuter: Auf der einen Seite die Wurzelunkräuter und auf der anderen die Samenunkräuter.
Diese Wurzelunkräuter haben ihren Namen aufgrund ihrer Hauptvermehrungsart erhalten; denn Wurzelunkräuter breiten sich hauptsächlich über Rhizome (= unterirdische Wurzelausläufer) oder ähnliche Wurzel-Organe aus. Aber dennoch bilden auch diese Unkräuter Samen aus, die auch zu einer Vermehrung beitragen können.

Die bekanntestes Wurzelunkräuter sind wohl Quecke, Giersch und der Ackerschachtelhalm. Wenn Sie eines dieser Wurzelunkräuter im Garten haben, sollten Sie bei den ersten Anzeichen eines "Befalls" das Wurzelunkraut mit sämtlichen Wurzeln gründlich entfernen. Denn wenn ein kleines Wurzel-Stück im Boden verbleibt, wird sich daraus wieder eine neues Wurzelunkraut entwickeln.
Deswegen sollten Sie vor Fräsarbeiten den Boden gründlich von Wurzelunkräutern befreien, denn durch das Fräswerk werden die Pflanzen in hunderte kleiner Stücke zerschlagen und es kommt somit zu einer rasanten Vermehrung.
Wurzelunkräuter sind sehr schnellwüchsig: Wenn sie halbwegs gute Lebensbedingungen (Wasser, Licht und Nährstoffe) haben, verbreiten sich die Wurzelunkräuter rasend schnell – und machen uns Gärtnern das "Gärtnern" schwer.

Wurzelunkräuter und die Anzahl der Samen

  • Löwenzahn     3.000 Stk
  • Gemeines Kreuzkraut     7.000 Stk
  • Vogelmiere     10.000 bis 20.000 Stk
  • Große Brennessel     15.000 bis 30.000 Stk
  • Franzosenkraut     bis zu 300.000 Stk

Allgemeine Tipps zum Wurzelunkraut

Vorm Fräsen oder Arbeiten mit anderen Bodenbearbeitungsmaschinen sämtliche Wurzelunkräuter entwerfen;
Wurzelunkräuter nicht kompostieren - die Wurzeln werden in der Regel nicht komplett abgetötet.

Allgemeine Tipps zur Bekämpfung und Eindämmung von Wurzelunkräutern

Beete schon im März, bei den ersten Anzeichen von Unkräutern, die Beete lockern und die kleinen Unkräuter samt Wurzeln entfernen (entweder durch "zupfen" oder hacken), im Mai sollte dieses wiederholt werden;
Rasenflächen vor jeder Blüte von Wurzelunkräutern mähen; Wurzelunkräuter ausstechen, gegebenenfalls Herbizide gegen zweikeimblättige Unkräuter einsetzen;
Gehwege schon im Frühjahr (Anfang bis Mitte April) mit entsprechenen Herbiziden (z.B. Vorox) behandeln - Alternativen sind Abflammen oder Speisesalz in kleinen Gaben ausstreuen.

Spezielle Tipps zur Bekämpfung von Wurzelunkräuter

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Stand 18.12.2017